AOK übergibt Wegweiser an Kreisärztechef Dr. Martin Uellner

Wer an chronischen gesundheitlichen Beschwerden leidet, mit Depressionen oder einer Suchterkrankung kämpft, benötigt nicht nur medizinische Hilfe. Gebraucht wird auch der Zuspruch und Austausch mit Menschen, denen es ähnlich geht. Selbsthilfegruppen sind dafür ein ideales Forum. Ein aktuelles Verzeichnis der Selbsthilfegruppen im Stadt- und Landkreis Heilbronn hat die Selbsthilfekontaktstelle der AOK Heilbronn-Franken erstellt. Geschäftsführerin Michaela Lierheimer übergab dem Vorsitzenden der Kreisärzteschaft Heilbronn, Dr. Martin Uellner, das erste Exemplar des Wegweisers.

Die Broschüre enthält die Ansprechpartner und Kontaktdaten von 150 Selbsthilfegruppen. Das Angebot berücksichtig verschiedenste psychische Erkrankungen genauso wie eine Vielzahl organischer Leiden wie etwa Diabetes, Krebs, Rheuma bis hin zu diversen Suchtphänomenen. „Der Austausch in den Selbsthilfegruppen fördert die Fähigkeit, sich den täglichen Herausforderungen zu stellen und so mit der eigenen Lebenssituation besser umzugehen. Damit sind sie für die Betroffenen eine wertvolle Ergänzung ihrer Behandlung bei Ärzten und Therapeuten“, sagt Dr. Martin Uellner.

 

Die Selbsthilfegruppen nehmen aus Sicht von Michaela Lierheimer eine wichtige Aufgabe im Gesundheitswesen wahr. „Deshalb unterstützen wir aktiv ein Gesundheitsnetzwerk, das das Wohlergehen unserer Versicherten fördert und ihnen eine wichtige Stütze ist.“ Ärzte können die Broschüre im Rahmen ihrer Beratung einsetzen. Außerdem ist sie in den AOK-Kundencentern in Heilbronn, Böckingen, Brackenheim, Eppingen, Bad Rappenau und Neckarsulm erhältlich.