Neue Mitmachausstellung des Stadtmuseums Neckarsulm ab April

Was machst du denn eigentlich am liebsten im Wald? Du bist bestimmt schon oft durch Wälder spaziert. Sammelst du Pilze und Tannenzapfen? Oder schaust du neugierig unter jeden Baumstumpf, um die Insekten darunter zu beobachten? Vielleicht lauschst du den verschiedenen Tierlauten oder nimmst einen tiefen Atemzug Waldluft.

Im Stadtmuseum Neckarsulm machst du ab April 2018 keinen normalen Spaziergang! Du wirst zum Wald-Detektive! Hier erforscht ihr den Wald in jeder Einzelheit. Der Start der Entdeckungsreise ist die Wurzelwelt. Das Ende ist in Sicht, sobald du auf die Baumkronen des Waldes schauen kannst. Es geht hoch hinaus!

Das kleine, schlaue Eichhörnchen begleitet euch auf eurem Weg durch die Ausstellung und so gibt es für die Walddetektive viel Spannendes zu entdecken:

Warum sprechen Bäume und Pilze miteinander? Was kann ich über Gewölle, Trittsiegel und Losungen über die Tiere im Wald erfahren?  Was ist Photosynthese? Warum ist Photosynthese für uns alle wichtig? Das Gleichgewicht der Natur wird in der neuen Sonderausstellung des Stadtmuseums Neckarsulm kindgerecht und mit viel Praxis erklärt.

Wie duftet der Wald? Durch eine Duftstation könnt ihr mehr über Kräuter, Bäume, Pflanzen im Wald erfahren. Verschiedene Laubbäume und  Nadelbäume werden durch ihre unterschiedlichen Merkmale unterschieden. Ihr werdet  in einem speziellen Klohäuschen zum Spurenleser! Dieses und noch viel mehr erwartet die kleinen Besucher in der Mitmachausstellung. Mit einem Waldquiz  wird das erlangte Wissen reflektiert.

Selbstverständlich gibt es für Grundschulklassen wieder das bewährte museumspädagogische Angebot:

Die Museumspädagogin wird mit einem Eichhörnchen durch den „Wald“ begleiten, so dass die jüngeren Kinder handlungsorientiert, altersgerecht durch das Thema geführt werden. Die Interessen und Bedürfnisse der Kinder in unterschiedlichen Altersklassen werden berücksichtigt.

Das Projekt wird mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen für Kinder unterschiedlichen Alters, Begabung und Fähigkeiten ausgelegt.

Durch ganzheitliches, spiralförmiges Lernen, werden alle Fähigkeiten und Fertigkeiten berücksichtigt. Rollenspiele, Bewegung, Sinneswahrnehmung im Wechsel von Erfahrung und Reflexion, Experimente, Beobachten, Erforschen, Handeln und Spaß sind die vielfältigen Lernmethoden.

Ausgehend von Erkundungen in der eigenen Schul- und Wohnumgebung können die Schülerinnen und Schüler Lebensräume von Tieren und Pflanzen beschreiben. Sie stellen einfache Zusammenhänge zwischen Lebensräumen und der Angepasstheit von Tieren und Pflanzen her und erkennen, dass es für eine intakte Natur wichtig ist Lebensräume und Artenreichtum zu schützen und zu bewahren.

Passend zur Bildungsplaneinheit „Tiere und Pflanzen in ihren Lebensräumen“ bietet die bewährte Museumspädagogik spannende, unterhaltsame und Wissen erweiternde Führungen an.

Bereits jetzt nimmt das Stadtmuseum Buchungen an unter:

Tel. 07132/ 35 4642