Special Olympics – Sport und Gesundheitsvorsorge ergänzen sich

Special Olympics ist die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannt. Gegründet wurde sie 1968 in den USA durch Eunice Kennedy -Shriver, einer Schwester von John F.Kennedy. Heute ist Special Olympics mit nahezu fünf Millionen Athletinnen und Athleten in 170 Ländern vertreten.Das Ziel von Special Olympics ist es,Menschen mit geistiger Behinderung durch den Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und letztlich zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen. Als Zusatzprogramm wird seit dem Jahr 2000 das Gesundheitsprogramm„Healthy Athlet“durchgeführt. Dabei haben die Athleten die Möglichkeit, verschiedene Gesundheitprüfungen zu durchlaufen.Vom 16.5 bis 20.5 217 finden in Offenburg die Landesspiele BadenWürttemberg statt. Dort erfolgt auch das Gesundheitsprogramm „OpeningEyes – besser Sehen“. Es werden die Sehfunktionen: Sehschärfe, Farbsehen, Stereosehen, Augeninnendruckgeprüft sowie eine Netzhautbetrachtung durchgeführt. Dabei ist der Umgang mit den Athleten in leichter Sprache wichtig, ebenso dass die Tests an die Fähigkeiten der Menschen angepasst sind. So können viele Menschen mit geistiger Behinderung nicht lesen.Wenn hierbei Sehdefizite festgestellt werden, erfolgt die Empfehlung für eine augenärztliche Abklärung am Heimatort. Sind die Sehdefizite mithilfe einer Brille zu verbessern, so werden die Athleten direkt mit einer Brille versorgt. Um die Versorgung kümmern sich in der Zeit ehrenamtlich rund 40 Augenärzte, Optometristen und Augenoptiker.Das Gesundheitsprogramm trägt dazu bei, dass auch Menschen die Angst vor Untersuchungen genommen ist und eine optimale Gesundheitsvorsorge und Versorgung möglich ist. Kontaktdaten:Thomas Haug, regionale Koordination Opening Eyes Baden Württemberg, Optometrist (HWK) / Augenoptikermeister Haug Optometrie – Augenoptik Hauptstr. 86, 74206 Bad Wimpfen