Mein Geburtstag mit ganz vielen Ferkeln auf dem Sonnenhof in Stuttgart

“Hallo, ich bin Luisa und heute sieben Jahre alt geworden. Darum hatte ich meine besten Freunde aus der ersten Klasse und Gregor, meinen Nachbarn, eingeladen. Wir haben eine Party auf dem Sonnenhof gemacht.

Einen richtigen FerkelSchmuse-Geburtstag!!!

Mama hat mir nämlich erzählt, dass es jetzt ganz kleine Ferkelchen dort gibt und man die sogar anfassen darf. Wie es war, das erzähle ich euch jetzt… Als wir auf dem Hof ankamen, waren wir alle schon ganz aufgeregt. Zuerst haben wir Kuchen auf einer Bank auf der Wiese gegessen und ich habe meine Geschenke ausgepackt. Dann kam eine Betreuerin und hat gefragt, ob wir jetzt die Ferkel sehen wollen. Au ja, das wollten wir. Wir gingen zum Gehege, wo ich früher immer die Kuh und ein paar große Schweine gesehen hatte.

Aber heute waren da ganz viele kleine Ferkel drin. Die waren süß!!!

Meine beste Freundin Lilli hatte ganz schön Angst, als wir durch die Gittertür in das Gehege gingen. Sie hielt meine Hand ganz fest. Die kleinen Ferkel guckten auch ein wenig schüchtern zu uns herüber. Nicole, die Betreuerin erzählte uns, wie alt die Ferkel sind, was sie so fressen und dass sie viel schlafen, weil sie auch noch klein sind. Dann war es endlich soweit. Wir hockten uns ins Stroh und die Ferkel kamen neugierig auf uns zugelaufen.

Bei Lilli schnupperte ein Ferkel an ihrer Hand. Lilli quiekte, das Schweinchen auch. Das war sehr lustig. Ich fasste das erste Mal ein Ferkel an. Es war gar nicht so pieksig, wie ich mir das vorgestellt hatte. Und der Rüssel war ganz weich und ein bisschen feucht. Bei Gregor hockte sich ein Ferkel genau vor seine Füße und ließ sich streicheln. Das war toll. Während wir mit den Ferkeln spielten, erzählte Nicole noch viele interessante Sachen über die Ferkel. Nach einer Weile sprang eines der Ferkel plötzlich auf und rannt in das Gehege.

Die anderen alle hinterher. Es sah so putzig aus, wie die Ohren wackelten, als die Schweinchen herum rannten. Sie spielten miteinander und manchmal kuschelten sie auch zusammen. Einer rannte sogar mit einem Stöckchen im Mund herum, wie ein Hund. Am Ende kamen sie wieder in den Stall zurück und ruhten sich dicht aneinander gedrängt aus.

Da gingen wir leise aus dem Gehege hinaus, denn jetzt durften wir ja auch noch die Hasen, Küken und Ziegen vom Sonnenhof sehen. Und geritten sind wir auch noch. Aber das Schönste an meinem Geburtstag waren die kleinen Ferkel.

Die besuche ich bestimmt bald wieder. Eure Luisa”