Immer mehr Menschen, auch bereits Schüler, kommen nach jahrelangem hohen, persönlichen und beruflichen Engagement in eine Phase, in der fast nichts mehr geht. Stress ist allgegen- wärtig. Tempo, Leistungsdruck, Zeit- not, Überlastung, Konflikte, Konfron- tationen und Ängste belasten beruflich und privat. „Ausgebrannt“ heißt dann die Diagnose.

Wer ist betroffen?

Häufig betroffene Berufsgruppen waren bislang Pflegepersonal, Ärzte, Richter, Geistliche, Lehrer, Polizisten, Soldaten, IT- und Hightech-Berufe, Selbstständige, Manager, doch mittlerweile sind bereits in hohem Masse Schüler und Studenten betroffen. Mit anderen Worten: es kann jeden treffen.

Symptome

Es gibt bis zu 160 Symptome für Burn-out, im folgenden die prägnantesten und häufigsten körperlichen Symptome: trotz Behandlung wiederkehrende Kopf-, Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme, innere Unruhe, Schlafstörungen, ständige Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Bluthochdruck, Reizbarkeit, selbst mit viel Aufwand kaum noch etwas schaffen können.

Anzeichen und Ablauf eines Burn-Out (nicht alle genannten Stadien werden in Reihenfolge durchlaufen, manche fehlen ganz)

Betroffene fühlen sich weniger belastbar als früher, können sich nicht mehr erholen, sich nichts mehr merken, wissen: „mit mir stimmt etwas nicht“. Dieses Gefühl wird zu Beginn eines Burn-out bemerkt, jedoch dann mit noch mehr Arbeit und Selbstdisziplin erstickt und die damit einhergehende Werteverschiebung ignoriert. Ab diesem Zeitpunkt kann es bis zum Totalzusammenbruch sehr schnell gehen. Warum? Es bedarf jedes Mal mehr Anstrengung, die Stressspirale und inneren Warnsignale niederzukämpfen. Dies treibt die Erschöpfung immer schneller voran. Der Zustand steigert sich oft zu Angstzuständen, Depression, Panikattacken, Schlaflosigkeit, veränderten sozialen Verhaltensweisen (Rückzug) und erhöhtem Konsum von Sucht- und/oder Betäubungsmitteln.

Die Folge?

Völlige Arbeits- und Leistungsunfähigkeit, totaler Zusammenbruch bis hin zur Suizidgefahr, teilweise werden sehr lange Klinik- und Kuraufenthalte not-wendig (wortwörtlich, um die Not abzuwenden). Nicht allein die persönlichen Folgen sind gravierend, hinzu kommen hohe volkswirtschaftliche Verluste verursacht durch gehäufte Ausfallzeiten. Lasst es nicht so weit kommen!

Prävention

Es ist wichtig, körperliche, mentale und soziale Warnsignale erkennen, verstehen und beachten zu lernen. Betroffene sind häufig selbst dazu nicht mehr in der Lage. Gewinnt innere Ruhe, Gelassenheit, Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Glück zurück. Als zertifizierte Burn-out-Beraterin ermittelt Ruth Henrich, psychologische Beraterin, den momentanen Stress- bzw. Burnout -„Zustand“, den Stressquotienten, Hauptstressoren, die in kleinen Schritten der Stressreduzierung abgearbeitet werden. Mithilfe von Entspannungsmethoden werden auf die jeweilige Person zugeschnittenen Stressbewältigungsstrategien erlernt. Da es Jahre brauchte bis zum ersten Burn-out-Symptom, kann eine Besserung nur in sinnvollen, sanften Schritten erfolgen. Gerne geht Ruth Henrich auch in die Schulen und Universitäten und betreut präventiv ganze Klassen/Gruppen durch gezielte Massnahmen (Seminare mit mentalen und körperlichen Übungen).

Infos: Ruth Henrich, Forchtenbergstr. 8, 74629 Orendelsall- Zweiflingen Tel. 07947/3919340 Tel. 0151/10028001 www.ruthhenrich.de