Die Schwangerschaft ist eine der schönsten Zeiten im Leben einer Frau, wenn es ihr gut geht. Doch oft beginnt diese schöne Zeit mit Übelkeit und Erbrechen und die Schwangere tröstet sich damit, dass es ja allgemein heißt: Ab dem 3. Monat geht das vorüber. Aber sie muss nicht 3 Monate warten. Hier kann vorher schnell und sanft geholfen werden. Es gibt verschiedene homöopathische Mittel, die sich in dieser Phase der Schwangerschaft bewährt haben. Pulsatilla, nux vomica und Ipecacuanha sind nur einige wenige davon. Schon die erste Einnahme bringt eine schnelle und deutliche Besserung und damit auch wieder mehr Freude in den Alltag.

Ein ganz spezieller Fall aus meiner Praxis:

Eine Schwangere im 3. Monat kommt mit akuten Zahnschmerzen. Sie hat schon 2 Nächte nicht mehr geschlafen, der Zahn ist laut Zahnarzt geborsten und muss raus. OP Termin ist erst in einer Woche. Sie will keine Schmerzmittel nehmen. Als sie kommt, ist sie sehr blass und mitgenommen. Nach einer kurzen Anamnese gebe ich ihr noch in der Praxis die erste Gabe des homöopathischen Mittels, dass sie auch die folgenden Tage regelmäßig nimmt. Für die OP, die Ausleitung der Betäubung und die Nachsorge (Schwellung und Schmerzen) bekommt sie drei verschiedene Mittel mit, die sie am Tag der OP und in den folgenden Tagen nimmt, um keine Schmerzmittel nehmen zu müssen. Noch in der Praxis lassen die Schmerzen deutlich nach. Sie verbringt die Tage bis zur OP schmerzfrei, die OP verläuft gut und mit den homöopathischen Mitteln ist sie so gut versorgt, dass sie keine Schmerztabletten benötigt.

Auch die Geburt und die erste Zeit danach kann man bei Bedarf homöopathisch unterstützen, z. B. wenn es beim Stillen zu einer Brustentzündung kommt. Das ist für die Mutter sehr schmerzhaft, da die Brust hart, heiß, rot, geschwollen und sehr schmerzempfindlich ist. Für das Kind ist es absolut frustrierend, denn es hat Hunger und kommt nicht gut an die Brustwarze ran und die Milch fließt schlecht. Auch hier hilft die Homöopathie innerhalb weniger Stunden. Bryonia und Phytolacca sind hier zwei der wichtigsten Mittel. Aber wichtig: Das Mittel muss immer genau zu den Symptomen und zu der Patientin passen, sonst wirkt es nur halb oder gar nicht. Ist das passende Mittel gefunden, schwillt die Brust schnell wieder ab, wird weich und der Milchfluss kommt in Gang. Die Mutter entspannt sich und das Kind trinkt zufrieden.

In den ersten Monaten werden die Kleinen oft von Koliken gequält. Sie krümmen sich und schreien oft stundenlang und zermürben damit ihre Eltern. Wenn diese heftigen Krämpfe kommen, sind unter anderem Chamomilla, Colocynthis oder Lycopodium wichtige homöopathische Mittel. Sie entspannen den Bauch und helfen, dass Blähungen und Stuhl leichter abgehen. Ein gut gewähltes Mittel hilft auch, dass in Zukunft Blähungen und Koliken gar nicht erst entstehen.

Ähnlich ist es bei Windelausschlag. Ist der Po gerötet und von Bläschen überzogen, ist die Laune des Babys schlecht. Es schreit und ist unleidig, denn es hat Schmerzen. Oft juckt und nässt so ein Ausschlag auch und wenn die Windel voll ist, brennt die Haut. Ein gut gewähltes homöopathisches Mittel hilft schnell, lässt den Ausschlag zurückgehen und nimmt den Juckreiz und den Schmerz.

Auch Erkältungen, eine verstopfte Nase, die beim Trinken behindert, ein Husten oder Schmerzen beim Zahnen können mit dem richtigen homöopathischen Mittel sehr gut und schnell behandelt werden. Die Behandlung mit homöopathischen Mitteln bedeutet eine schnelle Linderung, ist schonend und stärkt das Immunsystem nachhaltig. Sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen ist die Homöopathie in der Lage, sanft, dauerhaft und auf dem kürzesten Wege die Gesundheit wieder herzustellen. Gerade bei akuten Erkrankungen wirken homöopathische Mittel innerhalb kurzer Zeit, wie bei der Schwangeren mit Zahnschmerzen, bei der das Mittel bereits 15 min nach der Einnahme eine deutliche Wirkung zeigte.

Ein Beitrag von Elke Stober, 71577 Großerlach

Infos: www.naturheilpraxis-stober.de oder Tel. 07192-93 67 940