Vertrauen ist wichtig!

Am Diakonie-Klinikum in Schwäbisch Hall arbeiten Geburtshilfe und Kinderklinik Hand in Hand für die optimale Versorgung von Neugeborenen mit allen Leistungen eines Perinatalzentrums Level 1 (Dies ist die höchste Qualifizierung für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen).

Das gesamte Team der Geburtshilfe, bestehend aus Ärzten, Hebammen und Pflegekräften setzt sich täglich für die bestmögliche Versorgung der Frauen und Neugeborenen ein. Ausgezeichnet und wertgeschätzt wird diese Leistung bereits zum siebten Mal in Folge durch die FOCUS-Redaktion. Chefarzt Prof. Dr.  Andreas Rempen  zählt in der FOCUS-Ärzteliste zu den besten Ärzten Deutschlands in der Rubrik: Risikogeburt und Pränataldiagnostik. Sein Stammplatz auf der Bestenliste ist für ihn und sein Team eine positive Rückmeldung und bestätigt den Weg, den die Frauenklinik unter seiner Leitung einschlägt.

Mit steigenden Geburtenzahlen, vollen Kreißsälen und fehlendem Hebammennachwuchs sieht auch das Diakonie-Klinikum neue Herausforderungen. Ein  Weg, den das Diak deshalb beschreitet, ist das neue Ausbildungsangebot zur Hebamme bzw. zum Entbindungspfleger. In Kooperation mit der Akademie ANregiomed in Dinkelsbühl werden seit Herbst 2017 erstmals Ausbildungsplätze angeboten. Momentan gibt es drei Hebammen in Ausbildung am Klinikum.

Seit April arbeitet die Geburtshilfe außerdem mit einem Beleghebammensystem. Bisher angestellte Hebammen übernehmen nun freiberuflich als sogenannte „Beleghebammen“ die Betreuung der Schwangeren, Gebärenden  und Neugeborenen im Kreißsaal und mitbegleitend auf der Wochenstation. Über das Kursangebot des „Jungen Diak“  bieten sie Informationen, Workshops und Seminare rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett an. 

 „Die individuelle, familienfreundliche und gute Betreuung von Gebärenden steht im Zentrum der Geburtshilfe“, ist die Meinung von Nadine Walch, leitende Hebamme am Diak. Sichere, selbstbestimmte Geburten lassen sich nicht allein daran messen, ob am Ende Mutter und Kind körperlich gesund sind. Frauen erleben eine sichere Geburt vor allem dann, wenn sie ihre Betreuung als gut wahrnehmen. 

Geburtstermine sind schwer planbar

Spitzenzeiten sind in der Geburtshilfe nicht planbar: Geburtsbeginn und -verlauf sind nur bedingt berechenbar. Mit der Einführung einer Aufnahmesprechstunde im Rahmen des „Jungen Diak“ initiieren die Hebammen nun ein Projekt, bei dem man Formulare und Angaben zur bevorstehenden Geburt  gemeinsam bespricht. So kann eine bessere, individuellere und vertrauensvolle Betreuung schon vor der Geburt beginnen. Dieses Angebot richtet sich an alle schwangere Frauen, die im Diak entbinden möchten. Hier können Fragen ganz individuell geklärt werden, es können die Abläufe in der Geburtshilfe sowie ein individuell auf die Schwangere zugeschnittener Geburtsplan  besprochen werden. Gerade Frauen ohne Hebamme oder mit belastenden (Geburts-)Erfahrungen haben die Möglichkeit, Fragen und Sorgen im Vorfeld zu besprechen und eine umfassende Beratung zu erhalten. Die Betreuung der Frauen kann dadurch deutlich verbessert werden und baut Vertrauen auf. Dies kann den späteren Geburtsverlauf positiv beeinflussen. Ziel muss es sein, jeder schwangeren und gebärenden Frau frühzeitig eine bedarfs- und bedürfnisgerechte Unterstützung während der Schwangerschaft, Geburt und im Wochenbett zukommen lassen zu können. Die nach den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehene Vorstellung der Schwangeren in der Entbindungsklinik zur Beratung und Planung der Geburtsleitung durch den Klinikarzt, insbesondere bei bestehenden Risiken, wie Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck, vorausgegangenem Kaiserschnitt, Mehrlingsschwangerschaft u.a.m.,  wird dadurch nicht ersetzt, sondern wird an einem separaten Termin durchgeführt.

Infos: www.dasdiak-klinikum.de, Terminvereinbarungen Mo- Fr,  

16.00 -18.00 Uhr, Tel. 0791/753 4647