Der Natur auf der Spur ist Thomas Matt aus Mönsheim, in der Nähe von Pforzheim,  mit seiner Wünschelrute – und das seit fast 30 Jahren. Der gelernte Rutengänger wird gerufen, wenn er mit seiner Wünschelrute auf einem Grundstück eine Wasserquelle für einen Brunnenbau suchen soll. Oder er überprüft sowohl bestehende Schlafplätze als auch vor Baubeginn Bauplätze auf unterirdisch fließende Wasserführungen, Verwerfungen, kosmische Netzgitter, Hohl-räume, Erzadern sowie Bodenbeschaffenheit. „Vor allem eine Schlafplatzüberprüfung ist das A und O, wenn man bedenkt, dass man ein Drittel seines Le-bens dort verbringt. Ihr Schlaf- sowie Arbeitsplatz sollte keinesfalls auf unterirdisch fließendem Wasser, Gesteinsverwerfungen oder kosmischen Kreu-zungspunkten liegen. Ebenso sollte der Schlafplatz nicht von Elektrosmog belastet sein. Dieser Platz ist für die Gesundheit von allergrößter Bedeutung “, sagt Thomas Matt, der mit seiner Rute die sogenannten „guten Plätze“ findet, wie die bekannte Rutengängerin Käthe Bachler aus Österreich einen Platz bezeichnet, der nahezu frei von Störzonen ist. Befindet sich das Bett oder der Schreibtisch an bestimmten Störfeldern, kann das nach einiger Zeit zu schwersten Erkrankungen führen. So kennt jeder von uns Beispiele aus der Natur von Bäumen, die auf Wasseradern oder Störzonen wachsen. Auch sie entwickeln unter diesen Bedingungen einen krankhaften Wuchs bis hin zu Krebsgeschwüren. „Im Gegensatz zu uns Erwachsenen spüren Kleinkinder sowie auch Tiere sehr genau, welche Bereiche für sie schädlich sind. Häufig erkennt man es, wenn Kleinkinder sich immer in eine Ecke des Bettes zwängen und das restliche Bett unberührt bleibt!“ 

Bereits den Etruskern war das vor über 3000 Jahren bekannt. Auch in China gab es einen Erlass von einem Kaiser, dass kein Haus gebaut werden darf, ohne dass die Schlafplätze vorher überprüft wurden.

Das Rutengehen ist ein uralter und auf der ganzen Welt verbreiteter Beruf. Bereits 13500 Jahre vor Chr. wurden Brunnenanlagen mit Ruten entdeckt und im 15. und 16. Jahrhundert kamen Rutengänger im Bergbau zum Einsatz, um Erzadern zu finden. Mithilfe von Rutengängern wurden während der  beiden Weltkriege Verstecke und Minen aufgespürt. Auch setzten die Amerikaner im Vietnamkrieg Rutengänger ein, um unterirdische Gänge aufzuspüren. Selbst unser großer Dichterfreund  J.W. von Goethe beschäftigte  sich mit Ruten und Pendel. 

„Dieser Berufsstand war früher sehr anerkannt, da die Rutengänger eine ganz wichtige Funktion in der Gesellschaft hatten – sowohl der Bau eines Brunnens als auch der Standort der Kirchen wurden von ihnen bestimmt“, erklärt Thomas Matt, der zu seiner Berufung fand, aufgrund seines großen Interesses an Frühgeschichte. „Ich besuchte bereits vor über 30 Jahren keltische Kraftplätze und war mehrfach in Stonehenge. Die Menschen haben damals vor rund 5000 Jahren tonnenschwere Steine über 150 Kilometer weit transportiert, um einen Steinkreis genau an diesem Kraftort zu errichten. Dieser Kraft, die ich dort gespürt habe, wollte ich tiefgründiger nachgehen und messen, und erlernte daraufhin das Rutengehen.“

Eine der Regionen, in denen es vermehrt noch Rutengänger gibt, die das alte Wissen von ihren Vorfahren haben, leben in den Alpenregionen. „Hier gibt es sehr viele Verwerfungen sowie Wasseradern – sprich: Weniger gute Plätze, daher hat sich dort  der alte  Berufsstand gehalten. Von diesen vorwiegend älteren Männern, durfte ich ganz viel Wissen über das Rutengehen erfahren“, sagt der Rutengänger, der bereits über 700 Schlafplätze untersucht hat und dabei auf zahlreiche Störfelder gestoßen ist. Er erzählt: „Wasseraderkreuzungszonen zusammen mit kosmischen Kreuzungsgittern, die an einer Stelle zusammentreffen, sind extrem gefährlich und müssen unbedingt im Schlafbereich gemieden werden. Dies hat Freiherr Gustav von Pohl in seinem Buch „Erdstrahlen als Krankheits- und Krebserreger“ eindeutig nachweisen können.“

Auch das Thema Bettnässen lässt sich häufig auf natürliche Erdstrahlung zurückführen, weshalb Thomas Matt immer wieder von zahlreichen, teilweise verzweifelten, Eltern gerufen wird.  

Von Abschirmmethoden wie Erdstrahlenmatten, Magnetstäbe, Energieplatten oder ähnlichem hält der erfahrene Rutengänger nichts. „Die einzig sinnvolle Möglichkeit ist es, den guten Platz zu ermitteln“, rät der Rutengänger, der verschiedene Zertifikate erworben hat und mittlerweile auch ausbildet. 

Infos: Thomas Matt, Eichenweg 7, 71297 Mönsheim, Tel. 07044/6723, 01727740101

www.matt-rutengaenger.de